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Grundlegendes

Thermographie heißt Wärmemessung. Es gibt zwei Arten:

- Kontaktthermographie nach Rost: Hierbei wird ein Fühler kurz auf die entsprechenden Hautpunkte gehalten und die Temperatur ermittelt.

- Infrarotthermographie: Mittels einer speziellen Kamera wird die Infrarot-Abstrahlung des Körpers gemessen.

Bei der Regulationsthermographie handelt es sich um eine Wärmemessung des menschlichen Körpers vor und nach einer Abkühlung. Sie ist also eine diagnostische Methode als Ergänzung zu klassischen Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall, Kernspintomographie, um nur einige zu nennen.

Durch Abkühlung des Körpers erfolgt eine Temperaturänderung. Sie stellt die Regulation des Körpers auf einen definierten Reiz dar. In der Medizin nutzt man genau diese Reaktionsfähigkeit zur Erstellung einer Diagnose bzw. zur Therapieüberwachung.

Ein Körper kann auf einen klar definierten Reiz (hier: Abkühlung des Körpers) auf mehrere Arten reagieren:normal eingeschränkt überschießend paradox (entgegen der Erwartung).

Die Thermographie der Brust, insbesondere die Infrarotthermographie, zeigt Veränderungen an, die sich z.B. bei Erkrankungen wie Mastopathie, Zysten, Entzündungen oder Brustkrebs oft schon im Frühstadium finden. Daher wird sie als ergänzende Methode zu Mammographie, Sonographie und MRT angewandt. Auch zur Kontrolle bzw. Überwachung wird sie gerne eingesetzt (weder Strahlenbelastung noch Quetschung der Brust).